Connected Concepts – Poesie der Logik
2009, ZS-ART Galerie Wien
„Die Musik ist eine verborgene arithmetische Übung der Seele, die nicht weiß, dass sie mit Zahlen umgeht.“ (Leibniz)
In der Ausstellung „Connected Concepts – Poesie der Logik“ inszenierten der Jazzkomponist, Pianist und Mathematiker Benedikt Jahnel und die bildenden Künstler Harald Plochberger und Walter Angerer-Niketa vertonte, visualisierte und haptische Geometrie und Mathematik. Abstraktes Denken wird sichtbar, hörbar, spürbar.
Benedikt Jahnel vereint in sich seine Berufungen Musik und Mathematik. Seine Musik basiert auf strukturierten Mustern; sie sind ihm Keimzellen einer klaren wie virtuosen Harmonie, die er in der Installation mit Plochberger und Angerer in neue Sphären hebt. Plochberger zerlegt ausgesuchte griechische Textpassagen und konvertiert sie mathematisch in formale Universalcodes. Angerer reduziert das Ewige auf eine kubisch-symmetrische Formensprache, in Stein wie in Videoinstallationen.
Hörbeispiel, Video. Katalog bestellen: mail@benejahnel.de
Ehwald & Jahnel: Doublequartet
2007, Music for String Quartet and Jazz Quartet
Als DAAD-Stipendiaten studierten Peter Ehwald und Benedikt Jahnel in New York. Die Idee zu diesem Projekt entstand bei den Proben für ein Konzert in der Weill Recital Hall der Carnegie Hall, zu dem der DAAD sie eingeladen hatte. In den folgenden Monaten schrieben die beiden neun Stücke für Streichquartett und Jazzquartett, eingespielt mit Sara Caswell, Jeremy Kittel, Kenny Wang, Stephan Braun, Dan Weiss und Matt Aronoff. Mehr unter www.peter-ehwald.net.
Das Kaktus 6tett
2003, Benedikts erste eigene Band
Das 6tett vereint Musiker aus ganz Deutschland, die sich in der Berliner Jazzszene begegnet sind: Susanne Folk, Benjamin Kraef, Johannes Lauer, Roland Fidezius und Jens Dohle. Die CD, komplett aus Jahnels Feder, ist sein Erstlingswerk als Bandleader: melodiöses Songwriting, fließende Grooves und mitreißende Improvisationen, verpackt in Arrangements für drei Bläser und Rhythmusgruppe.
„Taktwechsel und frei rhythmische Strukturen geben ein abwechslungsreiches Kolorit … Rasende Soli und turbulente Gruppenimprovisationen wechselten mit balladesken Sätzen.“ (Schwäbische Zeitung, 2003)
Bizarre Begegnungen
2009, Musik für eine Ausstellung in Penzberg
Für die Porträtausstellung „Bizarre Begegnungen“ im Penzberger Stadtmuseum komponierte und spielte Benedikt drei Stücke zu Bildern von Emil Nolde, William Straube und Käthe Kollwitz, zu hören auf dem Audioguide und der Katalog-CD. Sein Stück zu Noldes Mädchenkopf von 1925 gibt es unter Hören.
Musterbrechung im virtuosen Team
2009, Max.bab für die AUDI AG
Max.bab führte mit 14 Topmanagern von AUDI einen eintägigen Workshop zum Thema Musterbrechung durch, mit Gesprächskonzert, Diskussionen und einem gemeinsamen Konzert am Abend. Info herunterladen (ZIP)
Weitere Bands
Cyminology mit Cymin Samawatie, Ketan Bhatti und Ralf Schwarz, und das Trio Matzeit / Jahnel / Sieverts. Eine ausführliche Übersicht steht unter Referenzen.